Menschen mit einer demenziellen Erkrankung erleben den Alltag und insbesondere die letzte Lebensphase oft auf besondere Weise. Dieser Seminartag widmet sich der einfühlsamen Sterbebegleitung von Menschen mit und ohne Demenz. Im gemeinsamen Austausch werden Bedürfnisse, Herausforderungen und Möglichkeiten einer würdevollen Begleitung erläutert und besprochen.
Der Betroffene durchläuft im palliativen Stadium verschiedene Phasen mit unterschiedlichster Symptomlast. Dadurch kommt es immer wieder zu Änderungen der Behandlungsprioritäten. Die unterschiedlichen Symptome führen oft zu einem Handlungsdruck im multiprofessionellem Team. In diesem Seminar soll, anhand von Beispielen ein Überblick geben werden, ob es sich um einen Notfall, eine Akutsituation oder eine palliative Krise handelt. Es sollen an diesem Tag die Möglichkeiten und die Grenzen der pflegerisch, palliativen Intervention aufgezeigt werden. Die adäquate Einschätzung von Grenzsituationen und die Einbeziehung der Zu-und Angehörigen in der Versorgung des Betroffenen finden an diesem Tag ebenfalls Platz.