Wie lassen sich Anleitungssituationen trotz Zeitdruck sinnvoll in den Stationsalltag integrieren? Dieses Aufbauseminar vermittelt praxisnahe Strategien, um Auszubildende auch in kurzen Lernsituationen gezielt anzuleiten und ihre Kompetenzen nachhaltig zu fördern. Darüber hinaus werden wichtige Expertenstandards und pflegerische Prophylaxen aufgefrischt sowie die Fähigkeit gestärkt, im Pflegealltag Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und Prioritäten sicher zu setzen. Weitere Schwerpunkte sind eine rechtssichere und aussagekräftige Pflegedokumentation z.B. die Medikamentensicherheit unter besonderer Berücksichtigung der 6-R-Regel. Das Seminar bietet zahlreiche Beispiele aus der Praxis, Raum für Erfahrungsaustausch und konkrete Anregungen für eine erfolgreiche Praxisanleitung im Berufsalltag
Die Adventszeit ist für viele ältere Menschen eine besondere Zeit voller Erinnerungen. Mit einfachen Übungen, rhythmischen Bewegungen und bekannten Weihnachtsliedern entstehen abwechslungsreiche Aktivierungsangebote, die Körper und Geist ansprechen. Gleichzeitig laden sie zum gemeinsamen Singen, Lachen und Erinnern ein und stärken das Gemeinschaftsgefühl. Es werden kreative, abwechslungsreiche und leicht umsetzbare Beschäftigungsideen vorgestellt für die Weihnachtszeit – als Gruppenangebote sowie auch für Einzelbetreuungen. Ob Bewegung, Musik, Erinnerungsarbeit, kleine Spiele oder kreative Aktivitäten: Die Angebote lassen sich unkompliziert in den Betreuungsalltag integrieren und sorgen für eine besinnliche und fröhliche Adventszeit.
Dieses Seminar beleuchtet, wie unterschiedliche Generationen in der Ausbildung aufeinandertreffen und welche Herausforderungen daraus entstehen können. Es werden Einblicke vermittelt, wie soziale Medien wie TikTok oder Instagram Wahrnehmungen, Erwartungen und Kommunikationsstile junger Auszubildender prägen. Gemeinsam wird erarbeitet, wie ein konstruktiver und wertschätzender Umgang zwischen Babyboomern sowie den Generationen X, Y und Z gelingen kann. Ein besonderer Fokus liegt darauf, Kritikfähigkeit zu fördern und Reflexionsprozesse gezielt zu unterstützen. So können Strategien entwickelt werden, um Krisen frühzeitig zu erkennen und die Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. - wie beeinflussen moderne Medien (TikTok, Instagram usw.) unsere jungen Auszubildenden - wie können die einzelnen Generationen miteinander umgehen ( Babyboomer, Generation X/Y/Z, …) - Kritik annehmen und reflektieren
Der Arbeitsalltag in der Palliativversorgung stellt hohe emotionale und mentale Anforderungen an die Mitarbeitenden. In diesem Tagesseminar werden anhand von Autogenem Training (AT) und Progressiver Muskelentspannung (PMR) alltagstaugliche Möglichkeiten vermittelt, um bewusst zur Ruhe zu kommen, Stress abzubauen und die eigene Resilienz zu stärken. Praktische Übungen zeigen, wie kleine Auszeiten und Entspannungstechniken in den Berufsalltag integriert werden können.
Infektionsausbrüche stellen Pflegeeinrichtungen immer wieder vor große Herausforderungen. Ob Norovirus, Influenza, COVID-19, RSV oder Krätze – schnelles und strukturiertes Handeln ist entscheidend, um Bewohner, Mitarbeitende und Besucher zu schützen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die praxisnahe Fortbildung vermittelt Kenntnisse und Handlungskompetenzen zur frühzeitigen Erkennung und sicheren Bewältigung von Infektionsausbrüchen. Im Mittelpunkt stehen die Einleitung geeigneter Maßnahmen, die professionelle Zusammenarbeit mit den zuständigen Gesundheitsbehörden sowie die Umsetzung rechtlicher und hygienischer Anforderungen. Anhand praxisorientierter Fallbeispiele werden konkrete Handlungshilfen für den Pflegealltag vermittelt und typische Situationen im Rahmen eines Ausbruchsgeschehens gemeinsam betrachtet. Ziel des Seminartages ist es, Hygienebeauftragte in ihrer Aufgabe zu stärken, Infektionsausbrüche strukturiert und souverän zu managen, gesetzliche Vorgaben sicher umzusetzen und die Hygienesicherheit in der Einrichtung nachhaltig zu stärken.
Nach den Gesetzesgrundlagen von § 63 Abs. 3b und 3c SGB V können Pflegehilfskräfte einige Aufgaben der Behandlungspflege in Niedersachsen übernehmen: -Inhalation -Einreibungen -Auflegen von Kälteträgern -Dermatologische Bäder -Verabreichung und Eingeben von ärztlich verordneten Medikamenten -An- und Ausziehen von Kommpressions-strümpfen/- strumpfhosen -Kompressionsverband abnehmen -An-und ablegen von ärztlichen verordneten Bandagen und Orthesen Am Ende dieses Lehrgangs bekommen die Teilnehmenden eine Bescheinigung, die ihnen bestätigt, dass ihnen gemäß den Handlungsempfehlungen das dafür notwendige Wissen und die notwendigen Fertigkeiten vermittelt wurden. Der Kurs umfasst 21 Unterrichtsstunden. Voraussetzung: Kurs Helfer/in in der Altenpflege
Menschen mit einer demenziellen Erkrankung erleben den Alltag und insbesondere die letzte Lebensphase oft auf besondere Weise. Dieser Seminartag widmet sich der einfühlsamen Sterbebegleitung von Menschen mit und ohne Demenz. Im gemeinsamen Austausch werden Bedürfnisse, Herausforderungen und Möglichkeiten einer würdevollen Begleitung erläutert und besprochen.
Der Betroffene durchläuft im palliativen Stadium verschiedene Phasen mit unterschiedlichster Symptomlast. Dadurch kommt es immer wieder zu Änderungen der Behandlungsprioritäten. Die unterschiedlichen Symptome führen oft zu einem Handlungsdruck im multiprofessionellem Team. In diesem Seminar soll, anhand von Beispielen ein Überblick geben werden, ob es sich um einen Notfall, eine Akutsituation oder eine palliative Krise handelt. Es sollen an diesem Tag die Möglichkeiten und die Grenzen der pflegerisch, palliativen Intervention aufgezeigt werden. Die adäquate Einschätzung von Grenzsituationen und die Einbeziehung der Zu-und Angehörigen in der Versorgung des Betroffenen finden an diesem Tag ebenfalls Platz.