Fördermöglichkeiten

Mit 140 Millionen Euro fördern das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Europäische Sozialfonds (ESF) in den nächsten Jahren die Weiterbildung von Beschäftigten. Ziel der neuen Sozialpartnerrichtlinie ist es, die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu stärken und die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu erhöhen.

Wir vom Bildungswerk können Teilnehmern und Unternehmen diese Fördermöglichkeiten anbieten. Unter bestimmten Vorraussetzungen kann eine Fortbildung zu einem Großteil aus dem "Europäischen Sozialfonds" finanziell unterstützt werden.

Ob eine Förderung in Anspruch genommen werden kann und falls ja wie hoch, kann Ihnen unsere ESF-Projektleiterin Annette Hopfmann beantworten. Setzen Sie sich dazu telefonisch oder per E-Mail mit uns in Verbindung.


Die NBank ist das Förderinstitut des Landes Niedersachsen mit Sitz in Hannover.

Sie ist für die Beratung zu allen Förderprogrammen aus Landes- Bundes- und EU-Mitteln zuständig. Daneben vergibt sie auch eigene Kredite an den Mittelstand, Existenzgründer und Selbständige.

Die NBank fördert Unternehmen, Privatpersonen und Öffentliche Einrichtungen.

Beschäftigte aus Kleinstbetriebsstätten
mit bis zu 10 sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigten“
nach Nummer 2.2.1 der Richtlinie WiN

 Förderaufruf Kleinstbetriebe

Weitere Hinweise und Fördervoraussetzungen sowie die Richtlinie WiN finden sie hier:
https://www.nbank.de/Unternehmen/Ausbildung-Qualifikation/Weiterbildung-in-Niedersachsen/index.jsp

Weitere Informationen unter www.nbank.de.

Was kann gefördert werden?

Wenn Sie bei einem Bildungsträger im Oldenburger Münsterland eine berufliche Qualifizierung mitmachen möchten, dann beantragen Sie telefonisch vor Beginn der Maßnahme bei der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft im Oldenburger Münsterland einen Zuschuss zur Kursgebühr. Dem Antrag muss vor Beginn der Maßnahme stattgegeben werden. Der Eigenanteil an den Fortbildungskosten beträgt mindestens 50 %. Eine zuschussberechtigte Person kann maximal 400,00 Euro pro Jahr geltend machen. Bewilligte Anträge werden nach Vorlage der bezahlten Rechnung und der Teilnahmebescheinigung (Kopien) ausgezahlt.

Zuschussberechtigte Personen

Für berufliche Qualifizierungskurse auf dem freien Weiterbildungsmarkt erhalten Frauen und Männer in Elternzeit, Berufsrückkehrerinnen, erwerbslose Frauen und Frauen mit geringfügigem Einkommen auf Antrag einen Zuschuss zur Kursgebühr. Auf diese Leistung besteht kein Rechtsanspruch. Dieses Angebot richtet sich an zuschussberechtigte Personen ohne Leistungsbezug nach SGB II und SGB III im Oldenburger Münsterland.
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Selbständige haben keinen Anspruch auf Förderung.

Antragstellung und Information:
Nadine Bornemann, Tel.: 04471/15-305

Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 08:30 – 12:30 Uhr

Beratung
Gerne beraten wir Sie kostenlos in Cloppenburg und in Vechta zum Wiedereinstieg in den Beruf! Kontakt: Renate Hitz, Tel.: 04471/15-383 oder Tel.: 04441/898-2620

E-Mail: info@koordinierungsstelleom.de

Infos: www.koordinierungsstelleom.de

 

Bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen kann die Agentur für Arbeit
Bildungsgutscheine für zuvor individuell festgestellte Bildungsbedarfe aushändigen.
Die Ausgabe eines Bildungsgutscheins setzt voraus, dass in einer persönlichen Beratung mit einer Beratungsfachkraft der Agentur für Arbeit ein individuell notwendiger Qualifizierungsbedarf festgestellt wurde.

Die Teilnahme muss notwendig sein, um Arbeitnehmer bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern, eine konkret drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden, bei Teilzeitbeschäftigung eine Vollzeitbeschäftigung zu erlangen oder weil die Notwendigkeit einer Weiterbildung wegen fehlenden Berufsabschlusses anerkannt ist.

Weitere Informationen zu Bildungsgutscheinen und finanziellen Förderungen gibt es in der Broschüre „was? wie viel? wer?“ (www.ba-bestellservice.de) und bei der zuständigen Agentur für Arbeit.

 Qualifizierungsoffensive am Arbeitsmarkt – Förderung von Beschäftigen

 Gesetzliche Grundlage Förderungen Qualifizierungen Stand 1.1.2019.pdf

Neue Förderkonditionen 2017

 

Neue Förderkonditionen erleichtern seit dem 1. Juli 2017 den Erhalt und den Einsatz von Prämiengutscheinen.

Seit dem 1. Juli 2017 gelten verbesserte Bedingungen für den Erhalt und den Einsatz eines Prämiengutscheins. Die Bildungsprämie unterstützt dadurch mehr Menschen bei der Finanzierung einer berufsbezogenen Weiterbildung.

Prämiengutscheine werden jetzt jährlich statt wie bisher nur alle zwei Jahre ausgegeben. Die Altersgrenzen fallen weg. Damit können auch Personen unter 25 Jahren und erwerbstätige Rentnerinnen und Rentner einen Prämiengutschein bekommen. Voraussetzungen sind, dass sie

  • mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und
  • über ein zu versteuerndes Einkommen (zvE) von maximal 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen.

Die Höhe der Förderung beträgt weiterhin 50 Prozent der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500 Euro.
Prämiengutscheine können nun in den meisten Bundesländern unabhängig von der Höhe der Veranstaltungsgebühren eingesetzt werden (Wegfall der sogenannten 1.000-Euro-Grenze).

Ausnahmen gelten für Weiterbildungen, die in den Bundesländern Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein stattfinden. Hier können Prämiengutscheine weiterhin nur genutzt werden, wenn die Gebühren 1.000 Euro nicht übersteigen. Für in diesen Ländern lebende Menschen bestehen entsprechende Landesprogramme.

Darüber hinaus gibt es weitere Verbesserungen, so sind z B. Prüfungen und Pflichtfortbildungen unter bestimmten Bedingungen förderfähig. Auch das Abrechnungsverfahren für Weiterbildungsanbieter wurde erleichtert.

Auf einer Informationsseite haben wir alles Wichtige rund um die neuen Konditionen zusammengestellt.