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Männersache - Bürgermeister Varnhorn zu Besuch

Männersache - Bürgermeister Varnhorn zu Besuch

Cloppenburg(kes). Die Bandbreite der Themen war groß bei der ersten Männersache des Bildungswerkes nach der Sommerpause. Bürgermeister Neidhard Varnhorn war zu Gast und stellte sich den Fragen der 20 Männer im Traditionshaus Taphorn.

 

Ob sein Wahlslogan „Bock auf Cloppenburg“ nach neunmonatiger Amtszeit immer noch gelte, lautete die Eingangsfrage, die der Bürgermeister spontan mit einem klaren Ja beantwortete, obschon, so wörtlich „es ist verdammt viel Arbeit mit vielen Terminen“.

„Wir sind noch keine Fahrradstadt“, stellte der Bürgermeister ganz klar fest. Das Fahrradfahren müsse attraktiver gestaltet und die Ampelschaltungen entsprechend angepasst werden. „Da müssen wir Gas geben“. Zur Entzerrung des Autoverkehrs wolle sich die Stadt für eine kürzere Taktung des Rufbusses einsetzen und auch den Stadtbus auf den Weg bringen. Ganz klar sprach er sich für die Südtangente aus, „doch im Prinzip müssen wir von vorne anfangen“, gab er zu, denn Eingaben hätten die Planung in Verzug gebracht. „Doch rechtlich ist alles in Ordnung“, machte er klar.  

Auf eine baldige Entscheidung bzgl. der Münsterlandhalle hofft der Bürgermeister. Doch zunächst müsse klar sein, was wir wollen. Sowohl die Männer als auch der Bürgermeister konnten dem Vorschlag des neuen Zuschnitts des Wahlkreises Cloppenburg Vechta nichts Positives abgewinnen. „Politisches Kalkül darf nicht der Grund für eine Wahlkreisreform sein“, sagte Varnhorn.  

Das Oldenburger Münsterland sei eine Einheit, quasi ein Powerpaket OM. Vielleicht sei das Bewusstsein der Planer noch nicht weit genug vorhanden, mutmaßte der Verwaltungschef, als es um die Barrierefreiheit in der Stadt ging. Ein Betroffener machte ihn auf die „Baustellen“ aufmerksam, dessen Vorstellungen und Vorschläge nahm er sich zu Herzen. Obschon rechtlich nicht verantwortlich, bereite ihm der Ruf des Cloppenburger Krankenhauses Sorgen. 

Nicht nur eine Grundversorgung, sondern auch spezielle Fachabteilungen würden dem Josefs-Hospital und damit auch der Stadt gut zu Gesicht stehen. Apo aus Togo war ebenfalls Gast bei der Männersache. Er berichtete den Männern aus dem afrikanischen Staat.  

Die nächste Männersache findet ausnahmsweise am letzten Samstag in diesem Monat, 24. September statt. Dann informiert Günther Kanenn über „amnesty international“. Anmeldung 04471 9108-0 

Copyright und Bild: Martin Kessens