zum Inhalt springen

5. Politisches Sommergespräch - CDU

Christoph Eilers

5. Politisches Sommergespräch - CDU

Christoph Eilers

Cloppenburg(kes). Eindeutig stellte sich der Landtagskandidat der CDU Christoph Eilers hinter die Absicht seiner Partei, im Falle einer Regierungsübernahme, das Kultusministerium abzuschaffen und dafür ein Kinder- und Jugendministerium einzurichten. „So können wir Kinder von der Krippe bis zum Schul- oder Berufsabschluss begleiten“, sagte Eilers auf dem vierten Sommergespräch des Bildungswerkes und der Macher vor über 20 Interessierten.

 

Er verspricht sich davon eine individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen. Den Lehrerberuf will seine Partei entbürokratisieren, die Sozialarbeit verstärken und Quereinstiege erleichtern. Auch die Erwachsenenbildung spiele in der Bildungslandschaft eine wichtige Rolle.  

Er lobte das Engagement der Erwachsenenbildungseinrichtungen, bei der Integration der vielen Geflüchteten, sagte auch gleichzeitig, dass die Zuschüsse verstetig werden müssen. „Von Projekt zu Projekt handeln und auf die entsprechenden Zuschüsse zu warten, birgt für alle Beteiligten eine große Unsicherheit“, meinte der Politiker.  

Auch war das Krankenhaus wieder ein Thema bei den Sommergesprächen. „Ich bin noch nie so veräppelt worden“, sagte Eilers in Bezug auf die Einrichtung einer neurologischen Station am Cloppenburger Krankenhaus. Gemeinsam hätten er und Renate Geuter (SPD) für die Neurologie sich ins Zeug gelegt, von Zusagen bis Abwarten sei alles dabei gewesen, bis schließlich die Absage kam, schilderte Eilers die Verhandlungen, doch die endgültige Entscheidung sei aufgeschoben, meinte er.  

Von einer Landeswohnungsbaugesellschaft nimmt der CDU-Politiker im Gegensatz zu den Mitbewerbern der SPD und der Grünen Abstand. „Es entsteht eine neue Behörde“, stellte er klar „und damit auch wieder mehr Bürokratie“. Bezüglich der Energieversorgung und der staatlichen Hilfen müsse man aufpassen, dass es keine soziale Unwucht gebe. Er plädierte- für das Fracking, als eine weitere Möglichkeit, Energie zu gewinnen und lehnt persönlich ein Tempolimit, im Gegensatz zu den meisten Zuhörerinnen und Zuhörern ab. „Doch wenn es so kommen sollte, halte ich mich dran, das ist doch selbstverständlich“, machte er deutlich.  

Auf die Frage eines Teilnehmers, wie die CDU die Wahlen gewinnen wolle, antwortete er überzeugend „Mit Leuten, wie mir“.  

Das nächste und letzte Sommergespräch findet am kommenden Montag, 8. August um 17.30 Uhr statt. Gesprächspartner ist der Kandidat der Linken Tom Dobrowolski. Anmeldungen unter 04471 9108-0