zum Inhalt springen

Männersache - Nov. 2021

16 Männer informieren sich über den Katastrophenschutz im Landkreis Cloppenburg

Männersache - Nov. 2021

16 Männer informieren sich über den Katastrophenschutz im Landkreis Cloppenburg

Cloppenburg(kes). Die Kommunikation in einem Katastrophenfall sei das Wichtigste, um schnell handeln zu können. Das machte Denny Vinzing, zuständig beim Landkreis Cloppenburg für den Katastrophenschutz, bei der Männersache des Bildungswerkes deutlich. 20 Männer verfolgten den Ausführungen des Fachmannes, dem man sein Engagement für den eventuell mal eintretenden Ernstfall deutlich anmerkte. 

„Der Landrat stellt einen Katastrophenfall fest und beendet sie auch“, sagte Vinzing. Dann liefen nach einem genau ausgeklügelten Plan die Maßnahmen an. Der Stab im Landkreis verfüge über 60 Mitglieder, die in drei Schichten arbeiteten und sechs Sachgebiete zähle, informierte der Fachmann. Die Sachgebiete reichten u.a. vom Einsatz über Versorgung bis hin zu Information und Kommunikation. Der Technischen Einsatzleitung (TEL) komme dabei eine große Bedeutung zu. Sie manage die Hilfsorganisation.  

Die TEL sei demnach hochkarätig besetzt und u.a. mit einem Ortsbrandmeister, dem Technischen Hilfswerk oder dem Deutschen Rote Kreuz „und das alles ehrenamtlich“, machte er klar. Die digitale Welt habe auch den Katastrophenschutz erfasst. „Doch was passiert, wenn es einen Netzzusammenbruch oder einen Stromausfall gibt“, wollte ein Teilnehmer wissen. Einen Stromausfall schloss Vinzing fast aus, denn in Deutschland würde es jährlich einen Stromausfall von 13 Minuten geben, während Italien bei 30 Minuten liege. Jede einzelne Maßnahme müsse dokumentiert werden, machte Vinzing deutlich. Im Falle eines Netzzusammenbruchs müsse das gute alte Papier mit vier Durchschlägen wieder herhalten. 

„Diese Dokumentation auf Papier lernt jeder/jede Sachbearbeiter/in als erstes, denn Papier geht immer“. Im Falle eines Katastrophenfalles sollten sich die Bürgerinnen und Bürger ruhig verhalten und die Medien verfolgen. Vinzing empfahl die „BIWAPP-APP“.  Die kostenlose Smartphone-App diene zur Warnung und Information der Bevölkerung. Die Meldungen und Katastrophenwarnungen würden direkt von den offiziell zuständigen Institutionen wie Katastrophenschutzbehörden, Kommunen und kreisfreien Städten sowie deren Leitstellen versendet.  

 

Foto: Herr Vinzing

Die nächste Männersache findet nicht an einem Samstag statt, sondern am Freitag, 3. Dezember um 18 Uhr im Traditionshaus Taphorn. 

Foto und Copyright:   Martin Kessens