Martin Kessens

Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU)

verschaffte sich einen Einblick in das Bildungswerk

Cloppenburg. Einen Einblick in die Leistungsfähigkeit des Bildungswerkes Cloppenburg und seiner Tochterfirma „basys gGmbH“ verschaffte sich die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher(CDU) bei einem Besuch der Bildungseinrichtung. Sie informierte sich über verschiedene Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung des Zugangs von erwerbslosen Teilnehmenden zu schulischer Bildung, Berufsausbildung und Arbeit. In den unterschiedlichen berufsspezifisch ausgerichteten Qualifizierungsmaßnahmen kam Silvia Breher mit den Teilnehmenden ins Gespräch und erkundigte sich nach deren Qualifizierungsstand. Dabei sparte sie nicht mit Lob und zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Angeboten sowohl in der originären Erwachsenenbildung als auch in den berufsvorbereitenden Maßnahmen und den Integrationskursen der „basys“. In dem sich nach dem Rundgang anschließenden Gespräch wurden auch Probleme angesprochen, die den Verantwortlichen Sorgen bereiten. „Wir haben keine langfristigen Strukturen und können nicht verbindlich einigen Mitarbeitenden einen langfristigen Arbeitsplatz bieten“, sagte Geschäftsstellenleiterin Ilona Heydt, das liegt zum größten Teil an den Ausschreibungsmodalitäten, die grundsätzlich risikobehaftet sind, da Teilnehmerzahlen z. B. bei Arbeitsaufnahme sinken und Zahlungen ausbleiben und die Maßnahmeausgaben für Lehrkräfte aber gleich bleiben“ fuhr sie fort. Bislang sei uns das immer dank des überaus großen Engagements der Mitarbeitenden sehr gut gelungen qualitativ hochwertige Weiterbildung unter schwierigen Bedingungen anzubieten. „Dabei betonte sie deutlich, dass die Zusammenarbeit mit den örtlichen Arbeitsagenturen und den Jobcenter hervorragend laufe. Silvia Breher zeigte sich interessiert an der Aus- und Weiterbildung von qualifizierten Pflegekräften. In diesem Bereich werden examinierte Altenpflegerinnen ausgebildet und Weiterbildungen auf Helferniveau angeboten. Die Zugangsvoraussetzungen in der Umschulung stellen eine zu hohe Hürde für interessierte Frauen dar und verhindern teilweise die Gewinnung von geeigneten Fachkräften, die dringend in der Region benötigt werden. Breher erkannte die Sorgen sehr wohl und sah den Grund der „Schieflage“ beim zunehmenden öffentlichen Preisdruck. „Es handelt sich hier nicht um ein Gesetzgebungsverfahren, sondern um eine „Ministeriumsarbeit“, sagte sie, „ich nehme ihre Sorge mit und verspreche Ihnen, dass ich mich für ihre Belange beim zuständigen Mitarbeiter im Ministerium für Arbeit und Soziales einsetzen werde, sagte sie, „dass Sie mich ansprechen und um Unterstützung bitten, zeigt wie engagiert Sie sind zum Wohle Ihrer Mitarbeitenden und auch der Ihnen anvertrauten Kursteilnehmenden“, machte sie mutig.