Bildungswerk Cloppenburg e.V.

Geflüchtete schließen Intensivsprachkurs erfolgreich ab

Cloppenburg, 17. Oktober 2018
Zehn Monate intensives Deutschtraining haben sich gelohnt: Im Bildungswerk Cloppenburg haben zehn junge Menschen aus Syrien und dem Irak ihren Intensivsprachkurs erfolgreich auf dem Niveau B2 und C1 abgeschlossen. Mit dem C1-Abschluss können die Absolventen zum Beispiel ein Studium in Deutschland beginnen.  Die Projektleiterin Annette Hopfmann vom Bildungswerk Cloppenburg blickt ebenfalls positiv auf das vom Land Niedersachsen geförderte Projekt zurück: „Wir sind froh, dass wir ein weiteres Mal den Auftrag für diesen Kurs bekommen haben.“
In den vergangenen zehn Monaten haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nur die Deutsche Sprache gelernt, sondern sich auch mit dem Thema Bewerbungen auseinandergesetzt und über gesellschaftliche Themen diskutiert.
Zum Kurs gehörte aber auch ein umfassendes Beratungsangebot. So hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit der Universität Vechta das Studentenleben kennen zu lernen, in Kontakt mit den Willkommenslotsen zu kommen und eine individuelle Berufsberatung in Anspruch zu nehmen. Nach insgesamt 1000 Unterrichtsstunden standen dann die B2- und C1-Prüfungen an, die die Geflüchteten noch einmal vor eine große Herausforderung stellte.
Am Ende des Kurses konnten drei Absolventen eine Ausbildung im Handwerk und als Fachinformatiker beginnen. Andere Teilnehmer wechselten direkt in berufsbezogene kaufmännische Weiterbildungsmaßnahmen und Praktika. Aber auch das Thema Studium steht bei einigen Absolventen hoch im Kurs.
Um auch anderen Geflüchteten aus dem Landkreis Cloppenburg dieses umfassende Angebot zukommen zu lassen, beginnt im Bildungswerk Cloppenburg am 01. Dezember ein neuer Intensivsprachkurs Deutsch für Geflüchtete auf dem Niveau C1. Interessierte können sich dort ab sofort anmelden und beraten lassen. Ansprechpartnerin ist Karin Klöker-Ferneding (Tel.: 04471 9108-49; E-Mail: kkloeker@bildungswerk-clp.de). 
 
Bildhinweis: Die erfolgreichen Absolventen mit der Projektleiterin Annette Hopfmann (4.v.r.), Maria Goldberg von der Universität Vechta (r.) sowie den Dozentinnen Katharina van Putten (2.v.l.) und Karin Klöker-Ferneding (2.v.r.) Foto: Deeken