Bildungswerk Cloppenburg e.V.

Das "wanderlicht" soll ein "Lichtblick für die Region" werden

Das "wanderlicht" soll ein "Lichtblick für die Region" werden 

Dr. Aloys Klaus stellte beim "Treffpunkt für Frauen" den Bau des Hospizes "wanderlicht" vor 

 

Beim letzten Treffen des Kurses "Ein Vormittag für mich - Treffpunkt für Frauen" konnte die Leiterin Martha Gelhaus Dr. Aloys Klaus von der Hospizstiftung für den Landkreis Cloppenburg im Bildungswerk Cloppenburg begrüßen. In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Kleebaum-Stiftung, die den Bau eines stationären Hospizes an der Resthauser Straße trägt, erläuterte er unter dem Motto "wanderlicht-Hospiz - ein Lichtblick für die Region" den Werdegang des Projektes, mit dem man im Landkreis Cloppenburg Neuland betrete. Die Kleebaum-Stiftung sei gemeinnützig und verfolge das Ziel, soziale und kulturelle Einrichtungen in der Region zu fördern. Seit Beginn der Planungen sei man sich einig gewesen, dass man für die Versorgung und Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen ein wohnortnahes stationäres Hospiz brauche. Der Weg zum Bau des Hospizes sei endgültig frei geworden, als der Landkreis Cloppenburg und die Stadt Cloppenburg finanzielle Zuwendungen in einer beträchtlichen Höhe zugesagt hätten. Das Thema "Sterben" werde noch häufig tabuisiert. Das Wort "wanderlicht" meine zweierlei: Es stehe für das Leben als Wanderung und für das Licht, das dem Menschen in der Phase des Abschiednehmens ein Gefühl von Geborgenheit und Würde schenken solle. Die Aufnahme in das Hospiz sei kostenlos, die Kosten übernähmen zum einen die Kranken- und Pflegekassen, zum anderen die Kleebaumstiftung und die Hospizstiftung für den Landkreis Cloppenburg, aber auch zukünftig sei man auf Spenden angewiesen. Dieser Appell fruchtete beim "Treffpunkt für Frauen", die sich spontan zu einer Spendenaktion entschlossen.